Um mit sich und der Welt sinnvoll umgehen zu können,
entwirft der Mensch Vorstellungen
von den Dingen,
ihren Zusammenhängen
und ihren Bedeutungen.
Er
macht sich ein Bild.
Bilder
sind Wissen.
Wenn der Mensch den
Abläufen und Kräften der Natur nicht als ein zur Handlungsunfähigkeit
Verurteilter
gegenüberstehen
wollte, so musste er zumindest versuchen, sie zu verstehen.
Die Quintessenz jeder
Wissenschaft besteht darin, ein wie auch immer geartetes Bild
von der Welt
zu entwerfen und es wenn möglich zu bestätigen, zu
verifizieren.
Das gilt nicht nur
für Naturwissenschaften, sondern auch für Religionen
und andere Esoteriken.
Wissen kann unser Handeln
mit Freiheit und Vielfalt erfüllen, aber gleichzeitig
schränkt es unsere
so gewonnene Freiheit aufgrund der damit gewonnenen
Verantwortung ein.
Es gibt grundsätzlich
zwei Variationen, Wissen über etwas zu erlangen.
Die erste wird tagtäglich
in Laboren rund um unsere Welt praktiziert:
Wer etwas über eine
Pflanze wissen möchte, pflückt sie und fängt
an, sie auseinanderzunehmen.
Er trennt Blüte,
Blätter,
Stängel,
Wurzeln.
Danach beginnt er, die Einzelteile weiter zu zerlegen.
Er nimmt das Blatt
und entdeckt seine Teile:
Die Zellen, dann die
Zellorganellen, die Moleküle, die Atome, die Elementarteilchen,
die Quarks, die Präonen,
die Strings... Ein
Ende dieser fortlaufenden Zerteilung scheint nicht abzusehen.
Er hat nun
unvorstellbare Mengen an Wissen angehäuft.
Sein Blick hat sich
in die Unergründlichkeit gewandt, in die Tiefe, ins Bodenlose.
Was aber hat
er über das Wesen der Pflanze gelernt?
Eine Pflanze besteht
aus: Blüten, Blättern,... wirklich?
Tatsächlich sind
wertlose-im Zeitalter des Computers sei es erlaubt sie so zu
nennen-
Bit-für-Bit Informationen
angehäuft worden.
Das ist das Vorgehen
unserer Naturwissenschaft.
Gibt es denn keine
andere Möglichkeit, etwas über das Wesen
der Pflanze, der Dinge zu erfahren?
Doch:
Belasse die Blume an Ihrem Orte und erfahre sie in ihren Gefüge.
Entdecke die Zusammenhänge
und Bedeutung der Wiese, der Natur, die eigene Verbindung zu
einer
Ganzheit in dieser
Ordnung, dringe zu immer übergeordneten Beziehungen vor
und werde dir der
Bedeutung der Dinge bewusst.
Erkenne ihren Sinn.
Das der Sinn einer
Pflanze oder einer Maus nicht darin besteht auseinandergenommen
zu werden,
ist dann nicht mehr ganz
so schwierig nachzuvollziehen.
Artmut
Gen oder
nicht Gen, das ist hier die Frage
Unsere Politiker und Konzerne
wie Monsanto behaupten,
eine kontrollierte Koexistenz nichtmanipulierter und gv
Pflanzensei sei möglich.
Die Realität indes spricht eine andere Sprache.
Schon heute ist offensichtlich, dass sich eine ungewollte Ausbreitung
von genmanipulierten Pflanzen nicht verhindern lässt. Beispiele
Während Länder wie Polen, Ungarn und Österreich
wegen der Umweltrisiken den Gen - Maisanbau verbieten, machen
unsere
Politiker in Deutschland die gleichen Fehler,
die
die kanadische Regierung bereits gemacht hat.
Eine Biene bestäubt Pflanzen in einem Radius von 150 Quadratkilometern.
Auf der gleichen Fläche sammelt sie auch das woraus Ihr Honig
gemacht wird.
Dabei sparen sie leider gentechnisch verunreinigten Raps nicht
aus.
Vorsicht also beim nächsten Honigkauf
Wenn schon so viele unabwägbare Risiken,
so kurbelt die Gentechnik doch zumindest die Wirtschaft an...
Der BUND veröffentlichte zu allem Überflüss
noch eine Studie der
Carl-von-Ossietzky-Universität.
Auf Grund der absehbaren Fusionen in der Agrarindustrie,
so der Lehrstuhl für Unternehmensführung,
werde es auch keinen positiven Einfluss auf den Arbeitsmarkt geben.
Die
Fähigkeit,
sich fortzupflanzen und sich der Umwelt anzupassen,
ließ den Menschen zu seiner jetzigen Erscheinungsform
kommen.
Im Verlaufe vieler Generationen veränderten sich einzelne
Gene.
Die Überlebenstüchtigsten setzen sich durch.
Das nennt der Wissenschaftler natürliche Selektion.
Dessen ungeachtet beginnt der Forscher allmählich,
dieses bisherige Naturgesetz außer Kraft zu setzen.
Er greift durch künstliche
Veränderungen im Erbgut von Pflanzen, Tieren
und nicht zuletzt beim Menschen selbst in die Schöpfung
ein.
Bei der Reproduktion verschmilzt jeweils eine Längshälfte
der sich entsprechenden Chromosomen mit der des Fortpflanzungspartners.
Es entsteht ein neuer Chromosomensatz, der die Gene (Erbanlagen)
beider Partner enthält.
Der Nachkomme erhält also Anlagen die das Elternpaar in
sich trägt.
Wer redet weiß
nicht, wer weiß redet nicht...
Werden durch menschliche Eingriffe einzelne - oder gleich mehrere
- Gene verändert,
ändern sich die Merkmale dieses künstlich erzeugten
Lebewesens.
Viele dieser Manipulate werden nicht überlebensfähig
sein.
Was die meisten
nicht wissen:
Kein Gen ist erwiesenermaßen für
ein bestimmtes Verhalten verantwortlich.
Nicht einmal Haarfarbe oder Körpergröße
sind genetisch vorgegeben.
Wächst ein Volk - die Europäer beispielweise in der
Vergangenheit
alle 10 Jahre um gute zwei Zentimeter (die Japaner auch) - liegt
das an
besserer Ernährung,
besserer Betreuung während der Schwangerschaft,
besserer gesundheitlichen Versorgung.
Amerikaner sind übrigens während der letzten Jahrzehnte
überhaupt nicht gewachsen.
Wer nun an die dort sehr verbreitete Junkfood-Ernährung
denkt,
hat vielleicht einen Grund dafür gefunden.
Unter Wissenschaftlern gibt es bislang keine eindeutig akzeptierte
Definition, was ein Gen ist.
Worauf man sich einigen konnte ist die Aussage, dass ein Gen
ein Abschnitt eines Genoms ist.
Eine Sequenz von Basenpaaren, ATGC, die
ein Protein kodiert oder ein Enzym produziert.
Doch eine einzige ATGC - Sequenz kann vielerlei Proteine kodieren.
Einige Abschnitte des genetischen Kodes sind sozusagen Schalter,
die andere Abschnitte ein- und/oder abschalten.
Manche sind nur während einer einzigen bestimmten Entwicklungsphase
des Individuums aktiv,
danach nie wieder. Andere werden im Verlaufe des Lebens unaufhörlich
ein- und ausschaltet.
Wieder andere bleiben solange untätig, bis sie durch ganz
spezielle Reize von Außen aktiviert werden.
Ein Gen ist in der Lage ein Protein hervorzurufen,
oder aber ein Enzym zu produzieren, welches nur einen Teil des
Proteins verändert.
Manche Gene enthalten Kodierungssequenzen, die durch einen,
wie man bislang annimmt,
sinnlosen Kode voneinander gesondert werden.
Einige Gene werden nur tätig, wenn gewisse äußere
Einflüsse auftreten
oder vorher andere Gene aktiviert wurden und sie mit ihnen interagieren
können.
Gene reagieren also wesentlich stärker auf ihre Umgebung
als es der breiten Öffentlichkeit bewusst ist und bewusst
gemacht wird.
Lebensmittel
mit genmanipulierten Substanzen an ahnungslose Verbraucher
zu verkaufen,
ist nichts anderes, als ein großangelegter Pflanzen-, Tier-
und Menschenversuch der Gentechniker.
So und natürlich durch den direkten Eingriff am
Geschöpf,
entstehen unkontrolliert und ungewollt Arten,
die unerwünschte und gefährliche Eigenschaften haben.
Gene vererben Eigenschaften oft nur im Zusammenspiel mit anderen
Beeinflussungen,
so erkrankten Paranuss- Allergiker, weil sie ohne es zu wissen,
gentechnisch veränderte Lebensmittel verzehrten,
die Gene aus der Paranuss enthielten.
Und das ist noch ein relativ harmloses Beispiel der riskanten
Stümperei mit dem Leben.
Unser Erbgut enthält viel Material von uralten Viren
und eine überraschend kleine Beimengung von Genen.
Die wiederum stammen häufig von Bakterien und anderem Getier,
sowie scheinbar sinnlosen Wiederholungen.
Ob diese DNS eine Funktion hat, ist unbekannt.
Doch auch in den Genen selbst ist die Erbinformation für
ein Eiweiß auf Pakete verteilt, die EXONS.
Jedes Exon enthält die Bauanweisung für einen bestimmten
Bereich eines Eiweißes.
Die Exons eines Gens werden räumlich voneinander getrennt
durch INTRONS.
Sie enthalten, so denkt man heute, keinerlei Informationen.
Exons und Introns werden von Enzymen erst gemeinsam vom Gen
abgelesen und in Form eines Botenmoleküls, der mRNA, kopiert.
Die genetische Information der Exons wird später von der
Zelle zusammengesetzt.
Die Exons können unterschiedlich kombiniert werden,
so entstehen aus einem Gen verschiedene Eiweiße.
Bedenkt man nun, dass beim
Menschen mit seinen geschätzten
3 Milliarden Nukleotidpaaren eine nicht
vorstellbare Zahl an Kombinationsmöglichkeiten vorhanden
ist, widerspricht es jeglicher Vernunft,
wenn Gentechniker und die sie finanzierenden Ministerien und
Konzerne den Eindruck erwecken wollen,
diese Technologie sei kontrollierbar und beherrschbar.
Bezeichnend ist, dass wider besseren Wissens Genauigkeit
und Exaktheit vorgegaukelt wird,
obwohl trotz immenser Geldspritzen und hohem Einsatz an Spitzentechnik
immer noch die Zahl der Nucleotidpaare beim Menschen nicht gezählt,
sondern nur geschätzt werden kann.
Da sollten wir uns doch zu Recht fragen: Kann jemand, der trotz
solch großen Aufwandes nicht einmal
in der Lage ist, die Anzahl der Nucleotidpaare zumindest zahlenmäßig
exakt zu bestimmen,
ernsthaft vortreten und behaupten, dies sei eine sichere und
beherrschbare Technologie?
Die Genomerkundung führt noch lange nicht zur Entwicklung
neuer Medikamente.
Die Daten sind voller Fehler.
Die angeblich geringe Zahl der menschlichen Gene sind schon
jetzt Makulatur.
Der wahre Grund ist, dass
damit BASF, BAYER, HOECHST und wer sich sonst noch am Genkartell
beteiligt, diese Technologie mit Geld und Versprechungen deshalb
so anzutreiben,
weil sie das ganz große Geschäft wittern.
Firmen und Forscher streiten indes um die in der Doppelhelix
des Erbmoleküls verborgene Zahl der Gene.
Es geht in diesem Streit nicht nur um die reine Erkenntnis,
sondern um Datenbanken, Lizenzen und Patente.
Mit einem Wort: Geld.
Auf Gefahren und Risiken wird dabei keine Rücksicht
genommen.
Das Beispiel Atomenergie zeigt nur allzu deutlich, wohin solche
Versprechungen führen,
zudem kommt für die Folgen und die Schäden nicht die
Industrie auf, die daran ihre Gewinne
geschöpft hat, sondern der Bürger, der mit Gesundheitsrisiko
und Steuergeldern
für solch folgenschweren Leichtsinn bezahlt.
In den Siebzigern waren es ebenfalls Politiker, die den Bau
und
die Inbetriebnahme von Kernkraftwerken genehmigten.
Gegen das damalige Gesetz
Denn die Entsorgung war und ist, damals wie heute, natürlich
nicht, wie vorgeschrieben, gesichert.
Es waren Politiker, die uns Wähler angelogen haben, indem
sie uns vormachten, ohne Atomstrom ginge es
zurück in die Höhle. Die Erforschung der so sauberen
und billigen Energie hat der Steuerzahler bezahlt.
Um wirklichen Fortschritt ging es dabei wahrhaftig nicht.
Es sind Politiker, die sich jetzt nicht etwa entschuldigen und
die Lagerung nebst Transport des strahlenden Atommülls
aus eigener Tasche bezahlen sondern mit unseren Steuergeldern.
Es darf uns ruhig Angst und Bange werden, wenn "unsere"
Politiker darüber befinden,
was mit unseren Genen geschieht.
Ps: Wie es aussieht, wird sich die weltweite Nahrungmittelversorgung
innerhalb der nächsten Jahre -
nicht Jahrzehnte - im Besitz von nur vier global agierenden
Großunternehmen befinden
(u.a. Monsanto, die das ungefährliche Agent
Orange für den Vietnamkrieg herstellten)
Das genmanipulierte Saatgut, das diese Konzerne zur Zeit
durch massiven Druck
auch bei uns in Europa einzuführen versuchen, läßt
nur eine Fruchtfolge zu.
Es ist also nicht wiederverwendbar und muss jedes Jahr
neu erworben werden.
Die Gentechnik wird dazu
benutzt, um Abhängigkeiten zu schaffen und nicht,
wie man allerorten hört, um Schädlinge
zu eliminierenden
oder gar den Hunger in der Welt besiegen zu können.
Bundesregierung fördert
Gentechnik-Forschungsprojekte: Gen-Weizen, Gen-Raps,
Gen-Bäume...
Derzeit erhalten 24 Forschungsprojekte mit
gentechnisch veränderten Pflanzen Fördermittel vom
Bund.
Nur nur 8 davon dienen der Sicherheitsforschung,
teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine
Kleine Anfrage der Grünen mit (Drucksache 16/6208). Eine
Million Euro verschlingt allein die Förderung
des „Verbundprojektes: Biologische Sicherheit
nutzbarer transgener Gehölze“.
Unterstützt von zwei Bundesforschungsanstalten experimentieren
die Universitäten Leipzig und Marburg
mit genmanipulierten Pappeln und Apfelbäumen. Geklärt
werden soll, welche Regelungen für einen
kommerziellen Anbau dieser Gentechnik-Bäume nötig
wären. Die Mehrzahl der vom Bund geförderten
Projekte dient der Entwicklung neuer Gen-Pflanzen. Das Bundesforschungsministerium
investiert
1,2 Millionen Euro in die Entwicklung eines pilzresistenten
Genweizens. Projektpartner ist
der Chemiekonzern BASF. Noch einmal
1,2 Millionen Euro ist es dem Ministerium wert, um
mit
Pflanzenzüchtern transgene Raps- und Leinsorten
mit besonders viel Omega-3-Fettsäuren zu entwickeln.
Die Universität Rostock forscht mit Bundesmitteln an Genkartoffeln
für die Herstellung abbaubarer
Kunststoffe. Ein Saarbrückener Biotech-Unternehmen erhält
1,1 Millionen Euro,
um einen aus Gengerste hergestellten Arzneiwirkstoff
zu reinigen.
Kein Geld
hat die Bundesregierung für folgende Projekte
übrig:
,,Es werden derzeit keine Forschungsprojekte
mit Bundesmitteln gefördert, bei denen
die Wirkung von gv-Pflanzen auf Bienen
sowie eine Verbreitung
von Transgenen durch Bienen untersucht wird“
,,Es werden derzeit keine Forschungsprojekte
mit Bundesmitteln gefördert, mit denen
ein flächendeckendes Auskreuzungs-Monitoring beim kommerziellen
Anbau,
bei Freisetzungsexperimenten oder Wertprüfungen
von gv- Pflanzen sichergestellt wird.“
(Quelle: Schrot & Korn, November 2007)
Zum Nachtisch was
Süßes
Noch wenig bewusst ist vielen Menschen, dass
Bienen auch den Nektar
gentechnisch veränderter Pflanzen sammeln.
In kanadischen Klee-Honig wurden Polen von
Gen-Raps nachgewiesen.
Der wird in Kanada im großen Stil angebaut.
Die Hälfte des dort angebauten Rapses ist bereits heute
gentechnisch verseucht.
Noch ist nicht geklärt, welche Faktoren
für das
verschwinden der Bienen in Deutschland - aber vor allem in Nordamerika
-
ursächlich sind.
Es wird angenommen, die konventionellen Baeuern mit ihren Pestiziden
seien Schuld.
Ist das der einzige Grund`
Genetisch veränderte Pflanzen stehen unter Verdacht Auslöser
dafür zu sein.
Nach sieben Jahren hat ein Honigbauer vor dem europaischen Gericht
recht bekommen
Niemand weiß, welche Gefahren auf die Menschheit zukommen,
wenn Pflanzen, Tiere und Menschen gentechnisch verändert
werden.
Sicher
hingegen ist:
1. Allergien sind schon jetzt durch
Genfood aufgetreten.
2. Durch Pollenflug übertragen Gengewächse
ihre Eigenschaften auf herkömmliche Pflanzen
.
Das Erbgut von Genmais mischt sich mit natürlichem
Mais und neuer Genmais entsteht,
das läßt sich nicht vermeiden, denn Wind und Pollen beachten
keine Ackergrenzen.
Äußerst "transferfreudig" ist Genraps,
seine Pollen fliegen kilometerweit
3. Sogenanntes Super-Unkraut hat
sich entwickelt und Bauern sind ratlos wie sie dagegen vorgehen
sollen.
In Nordamerika kämpfen Landwirte inzwischen mit so genannten
Superunkräutern, die durch die Ausbreitung von Genpflanzen
entstanden sind.
Um sie zu vernichten, müssen hochgiftige Pestizide eingesetzt
werden, wie z. B. Atrazin, das in Europa längst verboten
ist.
4. Wer den Anbau von gentechnisch veränderten
Pflanzen zulässt, trifft eine Entscheidung, die nicht mehr
rückgängig zu machen ist!
Im Gegenteil: Einmal in unsere Umwelt gesetzt, sind sie nicht
mehr rückholbar und breiten sich unkontrolliert aus.
5. Gen-Tomaten, wie die "Anti - Matsch - Tomate" (Flavr
- Savr - Tomato) bleiben länger fest und hübsch.
D.h. die sie sieht zwar auch nach vier Wochen noch toll aus,
hat aber kaum noch Vitamine.
6. Gen-Lachse haben den natürlichen Lachs fast ausgerottet,
weil sie robuster und stärker sind.
Man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, das dies nach
und nach auch anderen Spezies widerfahren wird.
1997
Schaf-Affe geklont (Dolly)
Am 14.02.2003 wurde Dolly von seinen
Schöpfern, den Ärzten, eingeschläfert.
Es hatte eine Lungenentzündung bekommen.
Drei Jahre später stellten die Wissenschaftler ein
schnelleres Altern des Tieres fest.
1998 Kühe
geklont (Uschi, George und Charly)
2001
In China Mensch und Kaninchen geklont
2001
Milch, Eier und Fleisch sind von der Gen - Kennzeichnungspflicht
ausgeschlossen.
Wissenschaftler
und Politiker behaupten, das GVO durch die
Verdauung zerstört werden,
noch im gleichen Jahr wurde fremde DNA in der Milch
nachgewiesen.
bis
2004, drei Jahre lang, wurde dies geheim
gehalten.
2007 Erstmals in Deutschland
haben gentechnisch
veränderte Maiskörner auf einem Versuchsfeld überwintert
und sind im Frühjahr ausgekeimt.
Dieser sogenannte Durchwuchs galt bei Mais bisher als ausgeschlossen.
Maiskörner sind frostempfindlich und sterben ab, wenn sie
über den Winter im Acker verbleiben.
Der Winter 2006/07 war jedoch so mild, das auch Genmais-Samen
auf einem Versuchsfeld
des Gentechnikkonzerns Monsanto in Nordrhein-Westfalen überlebten.
Im Frühjahr spross Genmais, wo keiner wachsen sollte.
Der für die Überwachung des Versuchs zuständige
Mitarbeiter der Bezirksregierung
in Arnsberg informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz
und Lebensmittelsicherheit.
Beide Behörden verschwiegen der Öffentlichkeit den
Vorfall.
Er kam erst ans Licht, als Benny Härlin von der Initiative
Save our Seeds ein Schreiben der Bezirksregierung veröffentlichte,
das den Durchwuchs belegte.
Darin heißt es, dass die Problematik auch an anderen Genmais-Standorten
im gesamten Bundes- gebiet von Bedeutung sein könne.
„Damit muss ein wichtiger Grundsatz der Risikoabschätzung
bei der Verbreitung von
gentechnisch verändertem Mais zu den Akten gelegt und die
Frage der Koexistenz
auf dem Maisacker völlig neu bedacht werden,“
kommentierte Benny Haerlin die Vorgänge. Bisher seien alle
Überlegungen davon ausgegangen, dass in unseren Breitengraden
keine keimfähigen Maiskörner auf einem Acker verbleiben,
sich weiter verbreiten und auskreuzen könnten.
(Quelle: Schrot & Korn, Oktober 07)
Soviel zur Forschung der Wissenschafter zum Wohle der
Menschheit
soviel zum geforderten Vertrauenbonus für den von uns gewählten
Volksvertrete
Gentechnik ist harmlos!
Monsanto, die gleiche Firma,
die Agent Orange für den Vietnamkrieg
herstellte
und behauptete das dioxinhaltige Entlaubungsmittel
sei für Menschen nicht schädlich,
versichert uns nun Gen Nahrung ist ungefährlich.
Der Reihe nach:
1998
waren die in 40 Jahren gezüchteten Rapsfelder
von dem aus Bayern ausgewanderten Bauern Percy Schmeiser
mit Genraps der FA Monsanto verunreinigt.
Als wäre das nicht Verbrechen genug, klagte Monsanto
gegen
Percy Schmeiser vor Gericht, illegales
Saatgut angebaut zu haben. Und zwei Instanzen gaben
Monsanto sogar
Recht! Sie entschieden, dass es
egal sei, wie das Saatgut auf Schmeisers Felder
gelangte. Er musste Monsanto sein
gesamtes Saatgut ausliefern. Erst in der
dritten Instanz stellte das Gericht klar, dass Schmeiser
die von Monsanto in
aller Dreistigkeit geforderte Summe - eine
Million kanadische Dollar - nicht zahlen musste.
Seine Gerichtkosten (400.000
$) hingegen schon.
Nicht nur mit dieser Strategie schüchtert
der Megakonzern die Farmer ein. mehr
(Quelle: Schrot und Korn, Juli 06)
2003
baute Monsanto gentechnisch veränderten
Mais in der Umgebung eines phillipinischen Dorfes an.
Die Bauern litten danach an heftigen Darm
- und Atemwegserkrankungen.
Der norwegische Wissenschaftler Prof.
Dr. Terje Traaavic, Direktor am Institut für Gen-Ökologie,
fand in ihrem Blut den Viruspromotor CaMV
und berichtete auf eine Konferenz in Kuala Lumpur, das der
begründete Verdacht besteht, dass die
Krankheit eine Immunreaktion auf den Bt-Mais
sei.
(Quelle: Schrot und Korn, Dezember 04)
2004
Ratten die den Futtermais MON(santo)863
zu fressen bekamen, wiesen nach 90 Tagen eine erhöhte
Zahl von weißen Blutkörperchen
auf, der Blutzucker der weiblichen Ziege war angestiegen, beim
Ziegenbock war die Niere verkleinert und entzündet.
Die Befunde wurden vom Robert-Koch-Institut
verschwiegen, mehr noch,
es sprach sich für eine Zulassung
der Futtermaissorte aus.
(Quelle: Schrot und Korn, Dezember 04)
Studien über einen Zeitraum
von 4 Jahren in Großbritanien zeigten, dass Gen-Raps
die biologische Vielfalt der Insektenpopulation
bedroht. Eine ungarische Studie ermittelte eine höhere
Todesrate bei Tagpfauenaugen
(Falter), die GVO-Maispollen
gefressen hatten,
(Quelle P.M., November 04)
2006
Wissenschaftler der französischen Forschergruppe
CRIIGEN führten mit der seit Januar 2006 in der
EU zugelassenen Gen-Mais-Sorte
MON863 Versuche durch. Ratten die mit dem Gen-Mais
gefüttert wurden,
erlitten Vergiftungssymptome und Schädigungen
an Nieren und Leber. Nicht nur der Gentechnikexperte
von Greenpeace, Christop Then, ist der Ansicht,
dass der Mais sofort vom Markt genommen werden muss.
Der Gen-Mais MON863 enthält ein Protein
eines Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis,
das gegen die Larven des Wurzelbohrers wirkt.
(Quelle: reformrundschau, Mai 07)
2007
Der US-Kontzern Monsanto
manipuliert seine gentechnisch veränderten Pflanzen so,
dass sie gegen das hauseigene Herbizid
Roundup resistent sind. So lässt ein
einziges Mittel alle unerwünschten Pflanzen auf dem Feld
absterben.
Nur die Genpflanzen überleben.
Doch Roundup zeigt eine unerwünschte Nebenwirkung,
wiesen Wissenschaftler
der Universität Hohenheim nach: Es bindet
Mineralstoffe wie Mangan und Zink.
Die Pflanzen können die Spurenelemente
nicht mehr aufnehmen; die Folgen sind Mangelernährung,
anfällige Pflanzen und dadurch
bedingt eine geringere Ernte. Farmer im Osten
der USA haben entsprechende
Erfahrungen bereits gemacht. Sie behelfen
sich, indem sie ihre Felder mit den fehlenden Spurenstoffen
bespritzen.
(Quelle: Schrot & Korn, Oktober 07)
2007
Genraps
wuchert, Japanische Wissenschaftler fanden unbeaufsichtigt
wachsenden Genraps.
Gentechnik-Gegner untersuchten in 43 der
47 Präfekturen des Landes über 1600 wild wachsende
Rapspflanzen, 37 wiesen manipuliertes
Erbgut auf. Die Proben nahmen die Umweltschützer
in der
Umgebung von Häfen, Lagerspeichern,
Ölmühlen, Futtermittelherstellern und entlang der
Transportwege
der Rapssamen. 80 Prozent der Raps-Importe
stammen aus Kanada. Der größte Teil davon ist Genraps.
Professor Masaharu Kawata von der Yokkcüchi
Universität entdeckte bei den Untersuchungen erstmals
mehrjährigen Raps. Die Winter in Japan
sind wärmer als in Kanada und hätten dem Raps zu überleben
ermöglicht. Die Pflanzen seien zu Büschen
herangewachsen und würden ihre genmanipulierten Samen
nun Jahr für Jahr ausstreuen, berichtete
der Wissenschaftler und befürchtet ernste Folgen für
die Umwelt.
Das manipulierte Erbgut könne auch auf
verwandte Arten wie Senf, Rettich und Kohl auskreuzen.
Gentechnikaktivisten fanden auch eine Rapspflanze,
die gegen zwei Herbizide,
Roundup von Monsantio und Basta
von Bayer,
resistent war. Als Züchtung gibt es
eine derart veränderte Pflanzen nicht,
sie kann nur durch Auskreuzung entstanden
sein.
(Quelle: Schrot & Korn, Oktober 07)
2007
Gentechnik- Moratorium
Gentechnik- Mais. Die französische
Regierung will den kom merziellen Anbau von gentechnisch
veränderten (gv) Pflanzen vorerst auf
Eis legen. Der französische Umweitministe Jean-Louis Borloo
stellte bei einem Gipfeltreffen mit Umweltverbänden
ein Anbau-Moratorium vor, das so lange gelten soll,
bis ein neues Gentechnikrecht verabschiedet
ist. Das Gesetz soll die Kontrollen und Anforderungen an den
Anbau
von gentechnisch veränderten Pflanzen
deutlich verschärfen.
„Wir sind in Sachen Gentechnik alle
einer Meinung: Es ist nicht möglich, die Ausbreitung
zu kontrollieren.
Deshalb werden wir dieses Risiko nicht eingehen“,
zitierte die Zeitung Le Monde den Minister.
2007
Gentechnik-Reis im Bier. Greenpeace
hat in Budweiser, der meistverkauften US-Biermarke, Genreis
gefunden.
Es handelte sich um die Sorte LL6oi
des Bayer-Konzerns.
Sie war als Verunreinigung in US-Langkornreis
aufgetaucht.
Budweiser ist eines der wenigen Biere, das
mit Reis anstelle von Gerste gebraut wird.
Der Brauerei-Konzern Anheuser-Busch exportiert
das Bier in 6o Länder, in denen LL6oi nicht zugelassen
ist.
Anheuser-Busch beteuert nur gentechnikfreies
Bier zu exportieren. Die US-Landwirtschaftsbehörde hat
mitgeteilt,
es sei nicht nachvollziehbar, wie der Genreis
in die Nahrungskette gelangt sei.
Notwendige Aufzeichnungen seien nicht
mehr auffindbar, heißt es seitens der Behörde.
2007
Gentechnik-Mais verdreckt
Flüsse. Forscher mehrerer US-Universitäten
fanden in Flüssen in der Nähe von Maisfeldern
Körner, Blätter und Pollen, die das von
Gentechnik-Mais gebildete Bt-Toxin enthielten.
Sie wiesen den Pollen auch im Darm von Köcherfliegenlarven
nach. In Fütterungsversuchen zeigten die Forscher,
dass die gefundene Dosis das Wachstum der
Tiere behindere und sie häufiger starben als Larven, die
genetisch
unveränderte Pflanzen fraßen.
„Köcherfliegen sind eine Nahrungsquelle für
Fische und Amphibien“, erläutert Forscher
Todd Royer. Er bewertete die Ergebnisse als
eine
„unerwartete Auswirkung des
großflächigen Anbaus von Bt-Pflanzen
auf das Ökosystem“.
(Quelle: Schrot & Korn, Dez. 07)
2008
Monsanto ist wohl eine dieser Firmen, mit denen der
moderne, verantwortungsbewusste Verbraucher niemals etwas zu
tun haben will. Die französische Filmemacherin Marie-Monique
Robin hat die Machenschaften des Weltmarktführers für
gentechnisch verändertes Saatgut recherchiert. Das
Ergebnis macht fassungslos: Studien fälschen; Beamte, Forscher
und Bauern erpressen oder bestechen, Skandale vertuschen
- laut Robin ist dem US-Konzern kein Mittel fremd, um seine
Produkte in den Weltmarkt zu drücken. Und das Schlimmste:
Es sieht so aus, als tue er dies mit voller Unterstützung
der US- Regierung, weil er die Zulassungsbehörde
durch eigene Ex-Mitarbeiter unterwandert hat. Wer aufbegehrt,
wird durch Seilschaften ausgeschaltet oder mit Gerichtsprozessen
überzogen. Dabei, so beschreibt es der Film, haben Monsantos
Produkte schon vielfach mehr Schaden angerichtet, als
zu nutzen. Wachstumshormone, die Kühe krank machen; Baumwollsaaten,
die nicht funktionieren und indische Bauern in den Selbstmord
treiben. Sogar eigene Mitarbeiter ließ man über
die Klinge springen: Obwohl die Konzernleitung längst wusste,
wie gefährlich Dioxin und PCB sind, ließ sie Arbeiter
jahrzehntelang damit hantieren. Zwar musste Monsanto dafür
später Entschädigungen zahlen - die Verantwortlichen
blieben aber am Ruder. Vorsicht also: Robins Film macht
extrem wütend. Man möchte diesen Leuten am liebsten
an die Gurgel springen.
www.natur.de (Jan Berndorff)
„Monsanto wusste, wie giftig die Stoffe
sind"
Marie-Monique Robin berichtet in ihrem Film."Monsanto
- Mit Gift und Genen: Konzern des Schreckens", wie der
Konzern Monsanto seit Jahrzehnten Chemikalien und genveränderte
Pflanzen auf den Markt bringt, obwohl er weiß, wie schädlich
sie sind. Es wird vertuscht, bestochen, erpresst und verleumdet.
50 Jahre lang, bis in die 1980er wurde PCB als Isoliermittel
in elektrischen Transformatoren benutzt. Monsanto hatte
alle Daten, wusste, wie hochgiftig dieser Stoff ist -
und hat dies nicht nur vor den Behörden, sondern auch vor
den eigenen Mitarbeitern verschleiert. Und das ist nur
ein Beispiel von vielen. Die Herbizide, die in Agent Orange
steckten, aktuell das Herbizid Round up.
Warum lassen die Behörden Monsanto gewähren?
Der Konzern hat an den richtigen Positionen der US-Kontrollbehörde
für Lebens- und Arzneimittel FDA eigene Mitarbeiter
sitzen. Nicht zuletzt dadurch ist es ihm gelungen, in der
Agrarpolitik der USA das Prinzip der„substanziellen
Äquivalenz" durchzusetzen. Was besagt dieses Prinzip?
Es besagt, dass eine gentechnisch veränderte Pflanze
der konventionellen entspricht. Deshalb braucht man keine Umweltverträglichkeitsprüfung,
um die veränderte Pflanze auf den Markt zu bringen.
Laut Marie-Monique Robin haben ehemalige Mitarbeiter der FDA
bestätigt, dass dies keinerlei wissenschaftliche
Basisjhatte, sondern eine rein politische Entscheidung war.
Michael Teller, Rechtsanwalt von Monsanto und dann bei
der FDA angestellt, hat das Gesetz 1992 geschrieben, das in
der Folge weltweit als Basis für ähnliche Regelungen
diente. Auch in Europa hat Monsanto Leute in den Behörden
sitzen.
Im entscheidenden Gremium, der Europäischen Behörde
für Lebensmittelsicherheit, herrscht der gleiche Interessenkonflikt.
80 Prozent der Wissenschaftler dort arbeiten für
Monsanto und andere Saatguthersteller wie Syngenta oder Bayer
CropScience.
Wie reagiert Monsanto auf Ihre Enthüllungen?
Marie-Monique Robin hatte befürchtet, dass ihr ähnliches
blühen könnte wie der US-Journalistin Jane Akre, die
ihren Job verlor und jahrelang Prozesse führen musste.
Aber bei Marie-Monique Robin kam bis jetzt keine Reaktion. Sie
glaubt, dass der weltweite Erfolg von Buch und Film ein
guter Schutz ist. Außerdem sind alle ihre Informationen
absolut wasserdicht.
Quelle:
www.grüne-glashütten.de
2011
Honig mit Gentechnik.
Auch im Honig des Imkers Karl Heinz Bablok, neben dessen Bienenkörben
Genmais der Sorte Monsanto 810 angebaut worden war, wurden 2005
Spuren des manipulierten Maises nachgewiesen. Die Sorte war
als Tierfutter, aber nicht als Lebensmittel zugelassen. Der
Honigbauer hat vor dem Europäischen Gerichtshof erfolgreich
gegen Genmais-Verunreinigungen geklagt. Künftig
müssen alle Landwirte, die Genmais anbauen, den betroffenen
Imkern Schadensersatz zahlen sowie Schutzmaßnahmen treffen,
um Verunreinigungen zu verhindern.
"Pollen im Honig gelten als Zutat", urteilte der EuGH
in Luxemburg am 06.09.2011 nach sieben Jahren gegen
den Freistaat Bayern in einem Grundsatzurteil. Für alle
Zutaten in Lebensmitteln gilt: Enthalten sie mehr als 0,9 Prozent
genetisch verändertes Material, muss dies gekennzeichnet
werden. Werden Bestandteile genetisch veränderter Pflanzen
nachgewiesen, die in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen
sind, darf der Honig nicht verkauft werden.
Das könnte vor allem Produkte aus Kanada oder Südamerika
betreffen.
In Deutschland ist die Verwendung von Monsanto 810 seit zwei
Jahren verboten. Allerdings wird in der Bundesrepublik auch
die gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora angebaut,
und auch an deren Blüten bedienen sich die Bienen.
Der Monsanto-Konzern etwa bewirbt sich in Deutschland um eine
neue Zulassung.
Quelle: Focus-online
Foodwatch
...um fortgesetzt zu werden...
CHROMOSOM, DNS &
GEN leicht verständlich
Abstammung:
Eine Folge aus Vorfahren und Nachkommen (1) Bevölkerungen,
(2) Zellen oder (3) Gene
Adaptation: die Anpassung oder Angleichung
von Organen und Organismen an bestimmte Umweltreize. Gestalt,
Farbe, Verhalten und Körpervorgänge. Beispiele:
Akklimatisation (stammesgeschichtlicher Prozess durch Auslese),
Farbänderung eines Chamäleons; Lungen-, Muskel-.
Herzvergrößerung (durch Ausdauertraining).
Jede erbliche Charkteristik eines Organismus' dass seine Fähigkeit
zu überleben und zu reproduzieren verbessert. Adaption
beschreibt auch den Vorgang der genetischen Veränderung
innerhalb einer Population, beeinflußt durch die natürliche
Auswahl.
adaptive
Logig: Man spricht von adaptierter Logig, wenn die
Zahl der Nachkommen steigt, dessen Individuum von Vorteil für
die nächste und die folgenden Generationen ist. Durch diese
Ursache kommt es zur Ausbreitung der Population. Dieses Verhalten
bleibt, auch wenn sich die Bedingungenn dahingehend ändern,
dass es kein Vorteil für das Überleben oder die Fortplfanzung
der Art bedeutet. Solange, bis es in der neuen Umgebung unvorteilhaft
wird.
Algen: Ein Überbegriff für verschiedene
einfache Organismen, die der Fotosynthese mächtig sind,
da sie Chlorophyll enthalten. Sie leben im Wasser und auf dem
Land in Feuchtgebieten. Der Begriff hat keine direkte taxonomische
Bedeutung. Algen gibt es als mikroskopische Fäden, einzellige
Formen wie die Spirogyra und die Chlorella bis hin zu makroskopischem
Seetang wie das riesige Kelp, welches eine Länge von 30
Meter oftmals überschreitet.
Allele: (griechisch) paarweise einander zugeordnete Zustandsformen eines Gens
auf homologen Chromosomen, die sich
hinsichtlich ihrer räumlichen Anordnung und Funktion gleichen,
durch Mutation jedoch ungleich beschaffen sein können.
Vererbungsregeln: Die chromosomale Vererbung Die Nachkommen
eines Elternpaars erhalten durch die Verschmelzung der Ei- und
der Samenzelle die eine Hälfte der Erbanlagen von der Mutter,
die andere vom Vater. Daher können Ähnlichkeiten zwischen
dem Äußeren der Nachkommen und dem der Eltern festgestellt werden.
Oft ähnelt ein Kind einem Elternteil mehr als dem anderen.
Warum das so ist und warum bestimmte Krankheiten vererbt werden,
versucht die Vererbungslehre (Genetik) zu erklären.
allopatrisch:
Voneinader isoliert lebend. Vergleiche mit sympatrisch.
allopatrische
Artbildung: Trennung einer Stammart, meist durch klimatische
Einflüsse (durch Umweltveränderungen nicht mehr bewohnbare
Landstriche, die von der betreffenden Art nicht überschritten
werden können oder Verdriftung von Individuengruppen auf
isolierte Inseln). Ohne Genaustausch entwickeln sich die räumlich
getrennten Populationen unabhängig voneinander, gemäß
ihrer durch Mutation erworbenen Veränderungen. Bei Aufhebung
der Isolationsbedingungen, kann durch die getrennte Entwicklung
der Populationen eine Bastardierungssperre entstanden sein,
die eine Vermischung mit der Stammart verhindert.
Die allopatrische Artbildung unterscheidet sich von der sympatrischen
Artbildung.
Aminosäure:
Carbonsäure mit einer oder mehreren Aminogruppen (NH2).
Die einfachste Aminosäure ist die Aminoessigsäure
(Glycin, Glykokoll). Aus ihr leitet sich durch Ersatz eines
H-Atoms der CH2-Gruppe eine Reihe von Aminosäuren ab. Essenzielle
Aminosäuren müssen mit der Nahrung zugeführt
werden, während die meisten nichtessenzielle Aminosäuren
im Körper synthetisiert werden.
Aminosäure ist der molekulare Baustein der Einheit von
Proteinen, die Ketten der Aminosäuren in einer bestimmten
Reihenfolge. Es gibt 20 Hauptaminosäuren in den Proteinen
der Lebewesen, und die Eigenschaften eines Proteins werden durch
ihre individuelle Aminosäure-Folge
bestimmt.
Aminosäure-Folge:
Eine Reihe von Aminosäuren, die Bausteine der Proteine;
gewöhnlich codiert für durch die DNA. Ausnahmen sind
diejenigen, die durch RNS bestimmte Viren
- wie z.B. HIV- codiert sind.
Ammonoid:
ausgestorbene Verwandte von Cephalopoden (Tintenfischen, Octopussen,
Nautilusschalen), die Schalen dieser Weichtiere werden als Fossilien
gefunden (Kreide Periode).
Amnioten:
die Gruppe der Reptilien, Vögel und Säugetiere. Diese
Gruppe entwickelt sich durch einen Embryo, innerhalb einer Membran,
die von einem Amnion eingeschlossen wird. Der Amnion umgibt
den Embryo mit einer wässerigen Substanz, und ist wahrscheinlich
eine Anpassung, um sich auf dem Land fortpflanzen zu können.
Amphibien:
die Klasse der Wirbeltiere, sie enthält Frösche, Kröten,
Wassermolche und Salamander. Die Amphibien entwickelten sich
in der Devonischen Periode (vor ungefähr 370 Millionen
Jahren) als die ersten Wirbeltiere, um das Land zu erobern.
Sie haben feuchte schuppelose Haut, die verwendet wird, um die
Lungen beim Gasaustausch zu unterstützen. Die Eier sind
weich und ungeeignet für Trockenheit, deshalb passiert
die Fortpflanzung gewöhnlich im Wasser. Amphibische Larven
leben im Wasser und haben Kiemen für die Atmung; sie erleben
während ihres Daseins eine Metamorphose. Die meisten Amphibien
werden in feuchten Umgebungen antgetroffen. Sie kommen auf allen
Kontinenten außer der Antarktis vor.
angepasste
Ausbreitung: Die Veränderung einer
Art in verschiedene unterschiedliche Arten
oder Unterarten bis zu der typischen Anpassung an die neue ökologische
Nische (z.B. Darwin Finken -Achtung umstritten!- denn Galapagosfinken sind fossil überliefert!
Auf den Galapagos hat keine Typogenese stattgefunden! Selbst
die Artbildung bei den Finken ist noch zweifelhaft: "Intersterility
is not known in Darwins finches. Intrageneric hybrids among
ground finches are certainly both viable and fertile...and probably
the same is true for intergeneric hybrids between tree finches
and warbler finches" (Grant 1986, p. 353). "...six
species of Geospizina (finches) in the Galapagos Islands show
a genetic distance from 0.004 to 0.065"
(Nei 1987, p. 245).
Beim Menschen liegen die Unterschiede
zwischen 0.01 und 0.03. Die geringen genetischen Distanzen von
Inselbewohnern stehen im klaren Kontrast zu den morphologischen
Unterschieden.
Der Terminus angepasste Ausbreitung kann ebenso für
eine größere Organismengruppe verwendet werden,
z.B. bei der Verbreitung von Säugetieren.
Anpassung
(Adaptation): Angleichung von Organen und Organismen
an vorherrschende Umwelt-Reiz-Bedingungen. '
Dies betrifft Farbe, Gestalt, Körpervorgänge und Verhalten.
Der Farbwechsel eines Chamäleons ist kurzfristig und vorübergehend.
Eine Herzvergrößerung erfolgt durch die funktionelle
Beanspruchung (Training). Einen durch Auslese hervorgerufenen,
stammesgeschichtlichen Prozess nennt man Akklimatisation. Die
biologische Anpassung des Auges an die jeweilige Helligkeit
nennt man Adaptation.
antibakteriell:
die Möglichkeit Bakterien zu töten.
Antibiotika:
Substanzen die inhibit das Wachstum von Microorganismen verhindern
oder zerstören.
antibiotische
Widerstandskraft: Eine angeborene, erblich bedingte
Anlage bei Microorganismen,
die diese befähigen trotz Antibiotika zu überleben.
aquatic:
unter Wasser lebend.
arboreal:
auf Bäumen lebend.
Archeologie:
Die Wissenschaft der Menschheitsgeschichte, der Vorgeschichte
durch Ausgrabung und Analyse der Überbleibsel, als da wären:
Gräber, Werkzeuge, Tonwaren, usw.
archetype:
The original form or body plan from which a group of organisms
develops.
Artbildung:
die Entstehung einer oder mehrerer neuer Arten aus einer Stammart.
Artbildung ist nicht zu verwechseln mit der grundsätzlichen
Annahme der Wandelbarkeit der Arten im Laufe der Zeit. Ursprünglich
nahm man an, dass neue Arten spontan durch Mutation entstehen;
die Artbildung würde danach also ganz plötzlich ablaufen
und von einem Einzelindividuum ausgehen. Gegen diese Annahme
einer Artbildung durch eine solche sprunghafte Mutation spricht
jedoch jegliche Erfahrung in der Biologie. Neuere Einsichten
ergaben, dass die weitaus überwiegende Form der Artbildung
(zumindest im Tierreich) ein langsamer, andauernder Vorgang
ist und auf dem allmählichen Wandel ganzer Populationen
(also Individuengruppen, nicht Einzelindividuen) beruht. Dies
geschieht freilich als Folge von Mutationen, von denen jedoch
jede meist nur einen winzigen Schritt in Richtung auf die Bildung
einer neuen Art bedeutet.
Artefakt: 1. ein Stein, der durch eine Bearbeitung
Werkzeugcharakter erhalten hat; 2. die Abschläge bei der
Steinbearbeitung.
Bt:
Bacillus thuringiensis
CaMV:
Eine Substanz, die dafür sorgt, dass
übertragenen Gene aktiv bleiben und bei den meisten
Gen - Nahrungsmitteln verwendet wird
Chromosom: Der Name Chromosom
ist aus dem griechischen Wort für Farbe abgeleitet, weil
bei der Entdeckung der Chromosomen unter dem Mikroskop aufgefallen
war, dass diese Jungs mit bestimmten Farbstoffen zu färben
und deshalb unter dem Mikroskop gut zu erkennen und zu unterscheiden
sind.
Die Anzahl und Form der Chromosomen wird jeder Tier- bzw. Pflanzenart
vererbt.
Die Zahl der Chromosomen ist artspezifisch.
Der Mensch hat 23 Chromosomenpaare, die Hausmaus deren 20, manche
Farne 260 Chromosomenpaare.
Die beiden Chromosomen, die einander als Paar zugeordnet sind,
nennt man homolog (übereinstimmend).
Auf jedem der beiden ist an einem bestimmten Platz ein Gen vorhanden,
welches für ein bestimmtes Merkmal verantwortlich ist.
Jeweils eine entsprechende Anlage ist auf beiden zu einem Paar
gehörenden Chromosomen vorhanden.
In den Chromosomen sind schätzungsweise
50 000-100 000 Gene wie an Schnüren aufgereiht.
Es sind meist längliche Gebilde im Zellkern der Lebewesen.
Sie sehen aus wie eine Doppelkette, die schraubenartig in sich
gedreht ist und daher auch Doppelhelix
genannt wird.
Die Chromosomen mit den darauf befindlichen Genen sind paarweise
vorhanden, beim Menschen sind es 23 Chromosomenpaare. D.h. der
Mensch hat in jedem Zellkern 46 Chromosomen: 23 vom Vater und
23 von der Mutter...
Bei jeder Zellteilung werden alle Chromosomen der Länge
nach gespalten, sodass jede Tochterzelle wieder dieselbe Anzahl
enthält.
Geschlechtszellen besitzen nur die halbe Chromosomenzahl, die
bei einer Schwängerung wieder ergänzt wird.
Bei einigen Erbkrankheiten ist die Chromosomenanzahl abweichend,
z.b. bei der sogenannten Trisomie 21 (tri: griech. für
3) ist das 21. Chromosom nicht als Paar, sondern dreifach vorhanden.
Menschen mit dieser Erbkrankheit sind mongoloid und geistig
schwer behindert.
Doppelhelix:
Je zwei in entgegengesetzter Richtung umeinandergewickelte Stränge.
Vergleichbar mit einer Wendeltreppe, deren Geländer die
Phosphor-Zucker-Stränge sind, die Stufen werden aus je
einer Base eines jeden Stranges gebildet
DNA/DNS: Der"genetische Code".
Desoxy-ribonukleinsäure (DNS) oder
Desoxyribonucleic Acid (DNA).
Phosphorsäure verbindet Desoxyribose (abgewandelter Zucker)
mit den vier stickstoffhaltigen Basen
(Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin).
Die Stickstoffbasen gehen miteinander Wasserstoffbrückenbindungen
ein, die dann durch sogenannte
VAN DER WAAL´sche Kräfte zusammenhalten.
Hierbei können jeweils A,T,G,und C miteinander ein solches
Paar bilden.
Jeweils 3 solcher Basenpaare bilden eine kleinste Informationseinheit,
ein Basentriplett.
Massenhaft Zusammensetzungen sind dadurch möglich.
Eingeschlechtliche Fortpflanzung: (Parthenogenese,
Jungfernzeugung) aus einer unbefruchteten Eizelle entsteht ein
neues Lebewesen. Kommt bei Tieren aus verschiedensten Tierstämmen
vor. Diese Art der Fortpflanzung gibt es bei Säugetieren
(Hund, Katze, Maus, Mensch, Wal, etc) nicht.
Nur aus einer Spermazelle kann sich kein Kind entwickeln. Durch
Behandlung mit Reagenzien gelang es in Tierversuchen Säugereier
zur Entwicklung zu bringen, sodass beispielsweise Kaninchen
daraus entstanden.
Fortpflanzung:
dient der Arterhaltung. Elternindividuen zeugen Nachkommen.
Übersteigt die Zahl der Nachkommen die der Eltern, ist
die Fortpflanzung gleichzeitig eine Vermehrung.
Gene sind die Träger der Erbanlagen (Erbinformationen)
und spielen eine entscheidende Rolle bei der Fortpflanzung und
der Vererbung von Eigenschaften und Merkmalen bei Lebewesen,
sei es nun Pflanze, Mensch, Tier oder Bakterie.
Gene haben einen maßgeblichen Anteil am Erscheinungsbild des
bei der Fortpflanzung entstehenden Lebewesens.
Die Merkmale, die das äußerliche, körperliche und
geistige Erscheinungsbild eines Lebewesens prägen, entwickeln
sich unter dem Einfluss der Erbanlagen und der Umweltbedingungen.
Die Gene befinden sich in bestimmter Anordnung auf den Chromosomen
(Kernschleifen) des Zellkernes.
Gene sind in Nukleinsäuren verschlüsselt abgelegt.
Diese enthalten vier verschiedene Kernbasen, die in Dreierkombinationen
den genetischen Code für den Einbau einer von 20 Aminosäuren
in die
Eiweiße (Proteine) enthalten.
Die Reihenfolge dieser Dreierkombinationen bestimmt die Eigenart
der Proteine, aus denen alle Lebewesen bestehen. Das sichtbare
Merkmal einer Erbanlage (etwa braune Haut, blonde Haare) ist
somit
das Ergebnis eines langen Syntheseprozesses vieler Proteine
(Gene).
Es gibt dominante (beherrschende) und rezessive (zurückweichende)
Erbanlagen,
wobei im Erscheinungsbild nur das dominante Merkmal zu erkennen
ist,
obwohl in der Erbmasse beide Merkmale, also auch das rezessive,
angelegt sein können.
Bei einer weiteren Fortpflanzung kommt es in der Tochter- oder
Enkelgeneration durchaus vor,
dass bis dahin verborgene Gene im Erscheinungsbild wieder dominant
werden.
Die Gene, also auch die sie enthaltenden Chromosomen enthalten
die Erbinformationen in Form von DNS.
Geschlechtliche Fortpflanzung: (sexuelle Fortpflanzung)
durch Verschmelzung einer männlichen
Keimzelle (Spermium) mit einer weiblichen Keimzelle (Eizelle)
entsteht ein neues Lebewesen.
Die in den Geschlechtsorganen gebildeten Keimzellen werden zumeist
auch durch sie zusammengeführt.
Die geschlechtliche Fortpflanzung führt zur Neukombination
der Erbanlagen.
Jeweils je die Hälfte der Gene stammen von der väterlichen
und der mütterlichen Keimzelle .
GVO: Gentechnisch Veränderte Organismen
Helix: Spirale
Genom:Alle genetischen Informationen des Menschen sind
in den Erbmolekülen im Zellkern verschlüsselt.
Ihre Gesamtheit bildet das GENOM.
Der genetische Speicher enthält rund 3 Milliarden Informationseinheiten,
die BASEN, und ist auf 23 Chromosomen verteilt.
Die rund 30 000 Gene des Menschen machen jedoch nur fünf
Prozent des Genoms aus.
Das Genom umfasst also nicht nur die Gene. Hinzu kommen DNA-Abschnitte,
die der Aktivitätssteuerung der Gene dienen.
Das Genom enthält auch Bereiche, die bei der Verdopplung
des Erbguts während der Zellteilung eine Rolle spielen.
genotypisch:
Der aus zwei Genen (X,Y) bestehende Satz des Individuums.
Grob gesagt, das genetische Profil eines Geschöpfes.
Eine genotypische Geschlechtsbestimmung ist dann gegeben, wenn
das Geschlecht bei der
Befruchtung durch die dabei zusammenkommenden Geschlechtschromosomen
festgelegt wird,
in denen sich die geschlechtsbestimmenden Gene befinden.
gv:
gentechnisch verändert
Gesundheitsüberblick:
eine grafische Darstellung der durchschnittlichen Gesundheit
einer Population
im Verhältnis zur Häufigkeiten der Erbmasse in ihr.
Die Spitzen der Grafik entsprechen der gesundheitlich gehobenen
Erbmasse, die Täler die der mißratenen in ihr.
hereditär: ererbt, allein durch genetische
Faktoren bestimmt;
durch Mutationen hervorgerufene Änderungen der Erbanlagen
Implikation: [lateinisch] die Logik: die Beziehung,
in der These und Hypothese stehen.
Eine Folgerung, das heißt eine Aussage über Aussagen
(Metaaussage) darstellend,
ist die Implikation streng von der Subjunktion, der Verknüpfung
von Aussagen zu einer neuen Aussage,
zu unterscheiden. Diese Unterscheidung wird oft nicht vorgenommen,
weil sowohl Subjunktion als auch
Implikation mit ähnlichen sprachlichen Mitteln (z.B. »wenn...,
dann...«) ausgedrückt werden.
Klassifikation:
Die Einordnung von Organismen in hierarchische Gruppen.
Moderne biologische Klassifikationen sind Linnaean und teilen
Sie Organismen in Arten, Gattungen,
Familie, Ordnung, Klassen, Abteilungen (Pflanze), bzw. Stämme
(Tiere), Reich und
bestimmte kategorische Zwischenniveaus ein. Phylogenetische
Systematik (auch »Kladistik« genannt), Entwicklungs-,
und Phenetische-Klassifikation sind drei Methoden der Klassifikation.
Hier am Beispiel eines Igels:
Klasse: Mammalia (Säugetiere)
Unterklasse: Theria (Echte Säuger)
Teilklasse: Eutheria (Plazentatiere)
Ordnung: Lipotyphla oder Insectivora (Insektenfresser)
Unterordnung: Erinaceomorpha (Igelartige im weiteren Sinn)
Überfamilie: Erinaceoidea (Igelartige im engeren Sinn)
Familie: Erinaceidae (Igel)
Unterfamilie: Erinaceinae (Stacheligel)
Gattung: Erinaceus (eine Stacheligel-Gattung)
Art: Erinaceus europaeus (eine Art der Stacheligel-Gattung Erinaceus).
Reproduktion: Fortpflanzung
Klonen ist das Heranwachsenslassen
der exakten Kopie einer Zelle.
In den Erbanlagen entstehen identische lebende Geschöpfe
mit gleichem Aussehen und Eigenschaften.
Ob sie auch gleich fühlen wird dann sicherlich in naher
Zukunft erforscht. Genmanipulierte Eigenschaften wie Kälte-,
Wärme-Unempfindlichkeit oder Resistenzen gegenüber
Schädlingen werden durch klonen tausendfach identisch weitervererbt.
Zellaufbau: In allen lebenden Zellen befinden sich Eiweiße (Proteine),
die den Zellaufbau bestimmen.
Der Aufbau eines individuellen Proteins wird von 20 Aminosäuren
bestimmt.
Nukleinsäuren bestimmen, welche Aminosäure in ein
Protein eingebaut wird.
konnatal: angeboren, schon bei der Geburt vorhanden.
Angeborene Krankheiten (Erbkrankheiten) sind erbbedingt (kongenital)
oder während der vorgeburtlichen Entwicklung im Mutterleib
erworben (Embryopathie).
Linnaean-Klassifikation:
Eine hierarchische Methode, Gruppen zu klassifizieren. Vom Schwedischen-Naturforscher
(18. Jh.) Carl von Linné erfunden, oder Linnaeus zu nennen.
Jede Individuum wird einer Art, Gattung, Klasse, Familie, Ordnung,
Unterordnung, usw und den entsprechenden Zwischengliedern zugeteilt.
Auf Arten wird durch ein Linnaean Binom seiner Klasse und Arten,
wie Magnolie grandjflora verwiesen.
Molekül: Kleinste Teilchen die noch die typischen
Eigenschaften eines bestimmten Stoffes besitzen.
Ein Molekül Wasser isWasser; wird das Molekül in seine
Atome gespalten, erhalten wir die beiden Gase Wasserstoff und
Sauerstoff
Nukleotidpaare:
Eiweißverbindungen des Zellkerns
Nukleinsäure:
Kernsäure. Diese setzt sich chemisch gesehen aus drei Bestandteilen
zusammen:
1. ein Molekül Phosphorsäure
2. ein Molekül Zucker (Ribose, Dexribose) und
3. einer Base (Adenin, Cytosin, Guanin, Thymin, Uracil)
phänotypisch: Eine phänotypische
Geschlechtsbestimmung liegt vor, wenn andere als genetische
Faktoren für die Entwicklung des Geschlechts maßgeblich
sind, so z.B. die Umgebungstemperatur bei der Entwicklung, die
Art der Nahrung, der Ernährungszustand, das Alter, die
Anwesenheit von anderen Weibchen oder Männchen usw. oder,
wie in den zwittrigen Blüten der meisten Samenpflanzen,
die Lage der einzelnen Organe.
RNS: Ribonukleinsäure ist neben der DNS der zweite
Nukleinsäuretyp.
Statt des Thymins hat er als vierte Base das Uracil.
Stammesgeschichtliche
Analysen: Sie sollen vor allem dazu dienen, natürliche
Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den verschiedenen Taxa aufzudecken.
sympatrische
Artbildung: Artbildung ohne eine räumliche Isolation
von Populationen. Gilt heutzutage als sehr unwahrscheinlich.
Taxonomie: die Entdeckung, Beschreibung und
Einordnung von Arten und von Artengruppen. Diese systematischen
Einheiten werden als Taxa (Einzahl Taxon) bezeichnet.
ungeschlechtliche Fortpflanzung (asexuelle,
vegetative Reproduktion) im Tierreich nur bei »niederen«
Tierstämmen. Die Tochterindividuen erhalten das gleiche
Erbgut wie das Elternindividuum, da keine Reifeteilung stattfindet,
sondern Zell- und Kernteilungen (Mitosen). Bei vielen Pflanzen
findet die ungeschlechtliche Fortpflanzung durch Körperzellen,
Knospen oder abgegliederte Körperteile eines Elternindividuums
statt.

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